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Schon gewusst? all meine wichtigsten Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Hundeerziehung habe ich in einem Buch festgehalten. Enttäuscht ist man, wenn nach viel Fachliteratur gesucht wird. Die gibt es bei mir nicht, denn Hundeerziehung ist sehr einfach. Meistens muss man den Mensch "Erziehen". Der Schlüssel zum Mensch ist immer der Hund.

Titel des Buches: Hundeerziehung bodenständig und einfach, wahre Geschichten einer Bäuerin

erhältlich bei Buchhaus Lüthy Stocker oder in jeder Buchhandlung

 

 

 

Nächster Theoriekurs  Sonntag 11. Dezember 2016

 

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Erlebnisausflug Weissenstein vom 1.4 und 4.4.16/Bericht und Fotos in der Fotogalerie

Erlebnisausflug Weissenstein vom 9.3 und 13.3.15/Bericht und Fotos ganz unten auf dieser Seite
 

 

 

 

 

Unser neues Familienmitglied

Cruz vom Haus Iten

Cruz, Deutscher Schäferhund vom Haus Iten

 

Die Hundeschule von A - Z

 

vom Welpen bis zum erwachsenen Hund mit Erika Howald Learny doc Trainerin mit Diplom vom BVET anerkanntem Ausbildungsinstitut.

Wir sind berechtigt die obligatorischen Sachkundenachweis-Kurse durchzuführern (BVET).

 

 

 

 

Am 9. März 2015 machen wir mit den zwei Montagmorgen Plauschgruppen einen Ausflug auf den Weissenstein. 15 Hunde nehmen daran teil. In die Gondeli steigen sie alle sehr gut. Auf dem Berg können sie sich dann ohne Leine nach ihren Wünschen frei bewegen. Sie laufen alle perfekt im Rudel mit. Diese zwei Gruppen setze ich oft als Therapiegruppen ein. Ein unsicherer, von Menschenhand misshandelter Hund, bekommt dort wieder Vertrauen. Diese Gruppen sind so sicher, dass wir bei jedem Hund ein unerwünschtes Verhalten sofort abbrechen könnten.

Dieses eher "kleine" Rudel war der Probelauf. Am Freitag wird die Hundeschule mit einem riesigen Rudel den Berg per Gondel erklimmen. Danke den Montaggruppen für diesen genialen Ausflug

 

 

Wow, welch schönes Wetter herrscht am Freitag den 13. März 2015! Es ist ein Prachtstag der sonniger nicht sein könnte.

Wir machen einen Ausflug auf den Weissenstein. Um 13.30 besammeln sich sage und schreibe 31 Personen mit insgesamt 35 Hunden auf dem Parkplatz bei der Talstation der neuen Gondelbahn. Freude, Neugier, und Nervosität kann bei den Hunden und deren Besitzer aus dem Gesichtsaudruck gelesen werden.

Was wird alles auf uns zukommen? Vom Tal sieht man, dass es auf dem Berg noch etwas Schnee hat. Ideale Bedingungen also. Ich weise die Teilnehmer an, wie sie mit Ihrem Hund in die Gondel einsteigen müssen. Einfach ganz normal bleiben und in die Gondel hinein Laufen. Der Hund vertraut uns und wird folgen. Sollte das nicht der Fall sein, werde ich dem Hund einen "Schupps" von hinten geben damit dieser nicht lange überlegen kann ob er jetzt Einsteigen soll oder vor lauter Angst flüchten muss. Gesagt getan, vier Hunde muss ich wirklich in die Gondel schieben. Sie beruhigen sich schnell. Ist ja nichts passiert.

Immer zwei Hunde und ihre Besitzer fahren nun mit der Gondel hoch zum Berg. Damit den Hunden, die meisten fahren erstmals mit der Gondel, bei einer Bedrängungsangst genügend Platz zur Verfügung steht, ist dies eine Vorsichtsmassnahme. So hat jeder Hund eine Ecke für sich. Alle sind hervorragend oben angelangt, ohne an der Leine zu zerren ausgestiegen. Sie liessen natürlich den Besitzer zuerst aussteigen. Es gilt noch einen Gitterrost zu überqueren, aber das kennen sie alle, haben wir ja schon in der Hundeschule geübt. Die Macht des Rudels scheint zu greifen. Jeder schaut jedem ab.

Ohhhh wo sind wir hier?? das ist ja ein Paradies! scheinen die Hunde zu denken. Aber die Leine muss weg da, ich will rennen. So ist es nicht zu vermeiden, dass der eine oder andere Hund an der Leine zerrt. Wir müssen noch ein Stück Laufen, es hat noch zu viele Touristen auf dem Weg. Bald sind wir aber auf dem Feld oder besser gesagt im schönen weichen Schnee. Welch ein Terrin wir den Hunden da bieten können. Während dem wir etwas mühsam durch den Schnee Wandern, können es die Hunde kaum erwarten endlich diese Leine los zu werden.

Und dann wird bei.................................35 Hunden, es sind zwei Gruppen aus der Hundeschule, die zwei Gruppen kennen sich nicht, der Karabiner gelöst. Jetzt können sie mit ihrem narürlichen Verhalten anfangen zu Arbeiten. Rennen, Schnuppern, Lauern, Gähnen, Schütteln und vieles mehr, kann man jetzt Beobachten. Wir haben 35 zufriedene Hunde welche fähig sind sich dieser Situation anzupassen.

Das ist meine Philosohie, das ist das Recht welches jeder Hund hat. Richtig Hund zu sein heisst, das Reden mit den Artgenossen nicht zu verlernen. Wir werden nämlich nie "Hündisch" können. Mindestens so wichtig ist, dass Hunde die Selbstkontrolle halten können. So werden Raufereien verhindert.

Nach intensivem Austoben geht es Richtung Sennhaus zurück. Dort sind in der Gartenwirtschaft bereits Tische für uns reserviert. Man glaubt es wirklich kaum, aber von den 35 Hunden unter und neben den Tischen merkt man herzlich wenig. Aber ich höre ein aggressives Knurren, stehe sofort auf um den Übeltäter zu mahnen. Ich halte Ausschau und sehe ihn nicht. Meine Hundeschule Teilnehmer sagen fast im Chor: Das ist der Hund am Nebentisch, es ist keiner von uns. Ich höre wie der Stolz in ihren Stimmen mitschwingt.

Wir Trinken, verschlingen Wurst mit Brot und keiner der Hunde will "mitmachen". Sie haben gelernt, dass wir fähig sind diese Tätigkeit selber auszuführen. Es hat mich überwältigt wie viel möglich ist wenn man nur will und sich getraut. Scheue Hunde bekommen im Rudel eine Chance ihre Sicherheit wieder zu erlangen. Sie können dann ein einigermassen ruhiges Leben führen.

Schon ist der Nachmittags Ausflug vorbei, wir steigen in die Gondeli und fahren zufrieden nach Hause.

Gut gemacht, ein grosses Lob an alle Teilnehmenden!!